v.l.n.r.: Benjamin Rottmann, Rainer Hoffschildt, Anke Michaelsen, Marianne Reschke

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung hat der LSVD Niedersachsen-Bremen den schwulen Aktivisten, Autoren und Geschichtsforscher Rainer Hoffschildt für besonderes Engagement im lesbischwulen Bereich ausgezeichnet. Hoffschildt forscht seit 25 Jahren zu schwulen Opfern der NS-Verfolgung und ist maßgeblich verantwortlich für die Verlegung zahlreicher Stolpersteine.

Die Mitgliederversammlung des LSVD Niedersachsen-Bremen hat am 25. Februar den Vorstand  einstimmig im Amt bestätigt. Marianne Reschke, Benjamin Rottmann und Anke Michaelsen stehen dem Verband dadurch weitere zwei Jahre zur Verfügung.

16 Okt 2011

Frischer Wind im LSVD

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LSVD fresh klingt frisch und frech und beschreibt die Jugend im Lesben- und Schwulenverband. Der LSVD Niedersachsen-Bremen sucht eine Jugendbeauftragte oder einen Jugendbeauftragten, gerne auch ein Duo. Du bist Mitglied im LSVD, zwischen 18 und 27 Jahre alt und hast Interesse? Dann nimm Kontakt zu uns auf.

Heute haben wir den Landtagsfraktionen sowie den Ministerien für Inneres und Justiz einen Entwurf zur Ergänzung des Gleichheitsgrundsatzes der niedersächsischen Verfassung um das Merkmal der sexuellen Identität übersandt.

Bremen, Berlin und das Saarland machten es vor, nun sollte sich auch Niedersachsen gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen stellen. Wir hoffen auf eine überparteiliche Zustimmung und werden den weiteren Verlauf aktiv begleiten.

 

Der LSVD fragt: Warum gehören Lesben und Schwule in die niedersächsischen Landesverfassung?

Der LSVD freut sich über den Wahlsieg der rot-grünen Koalition, die in den vergangenen Jahren sehr viel für die Gleichberechtigung von Lesben und Schwule getan hat.

Bremen bildet hier eine Vorreiterrolle, so wurde bereits 2001 die sexuelle Identität in den Gleichbehandlungsartikel der Landesverfassung aufgenommen und 2010 die vollständige Anpassung bremischen Landesrechts an das Lebenspartnerschaftsgesetz beschlossen. Auch auf Bundesebene gab Bremen wichtige Impulse im Bundesrat und in den Ministerkonferenzen.

Bereits 2008 zeichnete der LSVD Niedersachsen-Bremen die bremische Landesregierung mit dem LSVD-Preis für eine vorbildliche Arbeit zur Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen aus. Das Ergebnis der Bürgerschaftswahl bestätigt diese Auszeichnung.

Wir hoffen auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit der bremischen Bürgerschaft und dem Senat.